Lernen
Lernen neu gedacht
An der IGS Kastellstraße stehen die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. Wir bieten mehr als Unterricht – wir schaffen eine Lernumgebung, die individuell fördert, soziale Kompetenzen stärkt und Talente entfaltet.
Lernen
Lernen neu gedacht
An der IGS Kastellstraße stehen die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. Wir bieten mehr als Unterricht – wir schaffen eine Lernumgebung, die individuell fördert, soziale Kompetenzen stärkt und Talente entfaltet.
Lernbereiche
Unsere Schülerinnen und Schüler profitieren von einem innovativen Medienkonzept, gezielter Talentförderung in Lernwerkstätten und Projekttagen, sowie der Akademie für leistungsstarke Lernende. Treffbereiche in jedem Jahrgang bieten Raum für Gruppenarbeit und individuelle Unterstützung.

Fachübergreifender Unterricht
Gesellschaftslehre: Das Fach GL fasst die Fächer Erdkunde, Sozialkunde und Geschichte zusammen. Naturwissenschaften: Das Fach NAWI umfasst die Fächer Biologie, Physik und Chemie. Ab der 8. Klasse werden die einzelnen Fächer halbjährlich im Wechsel unterrichtet.

Flexzeit
In der Flexzeit kann der Unterricht – je nach aktuellem Bedarf – flexibel gestaltet werden. Neben handlungsorientierten Angeboten wird der Fachunterricht durch Lernzeitangebote oder an den Unterricht anknüpfende Projekte oder Vorhaben ergänzt. Durch die Lernzeit gibt es keine Hausaufgaben mehr. Zu Hause sollte nur für Vokabeltests, Klassenarbeiten oder Präsentationen gelernt werden …

iPad-Projekt
Endlich ist es so weit! Nach langer Wartezeit voller Vorfreude wurden im Rahmen des 1:1-Projekts unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6 und 7 mit iPads ausgestattet.
Welche Vorteile bietet der Einsatz der iPads im Unterricht?
Flexibilität
- Digitales Lernmaterial ist immer verfügbar
- im Vertretungsunterricht kann über das Schulportal am Unterrichtsstoff weitergearbeitet werden
- kranke Schülerinnen und Schüler können den verpassten Stoff einsehen und zuhause oder in der Schule nacharbeiten
- keine „Zettelwirtschaften“
Transparenz
- Lehrkräfte und Eltern haben Einblick in die Arbeitsergebnisse und den Lernfortschritt
- Schülerinnen und Schüler und Eltern haben einen Überblick über den Unterrichtsstoff
Fortschritt
- moderne, motivierende Unterrichtsgestaltung
- Training bei der Internetrecherche sowie im Umgang mit Quellen
- Training im Umgang mit Medien und Technik
Individuelle Hilfsmittel
- Möglichkeit der Rechtschreibüberprüfung
- Wahl zwischen Handschrift und Tastatur
Weniger Störfaktoren
- keine Handys im Unterricht
- Kontrolle durch die Classroom-App
Nachhaltigkeit
- geringerer Papierverbrauch
Wie wird das iPad in den Unterricht integriert?
Der Unterricht in den iPad-Klassen wird von den Lehrkräften über das Schulportal organisiert. Dort werden Materialien bereitgestellt, Aufgaben von den Schülerinnen und Schülern digital bearbeitet und die Ergebnisse anschließend hochgeladen. Darüber hinaus wird der Unterricht durch den Einsatz verschiedener Apps oder Spiele unterstützt.
Wie geht es nun weiter? Geplant war, dass nach und nach die neuen 5er mit iPads ausgestattet werden, sodass das iPad fest in unser Schulkonzept integriert werden kann. Wie es jedoch tatsächlich weitergeht, hängt von den Entscheidungen im Haushaltsausschuss des Landes ab, da über eine Fortführung des iPad-Projekts noch verhandelt wird.

Lernwerkstätten in 5 und 6
Die Lernwerkstätten finden in den Jahrgängen 5 und 6 je einmal wöchentlich nach dem Mittagessen bis 15 Uhr statt. Es sind handlungsorientierte Angebote, die den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben sollen, eigene Lernangebote zu wählen. Zur Auswahl gibt es z. B. Nähen, Kochen, Bewegungs- oder Brettspiele. Eine Lernwerkstatt dauert 1/4 des Schuljahres. Ist sie vorbei, wird sich neu eingewählt und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen ein Zertifikat für ihre Stärkemappe.

Projektunterricht
Projektorientiertes Arbeiten ist Bestandteil des Regelunterrichtes. Es gibt im Jahresarbeitsplan verankerte Projektwochen bzw. Projekttage in Religion, Ökologie, Gesellschaftslehre, Arbeitslehre, ästhetischer Erziehung und Medienerziehung sowie Sport. Dazu gehört auch der Soziale Tag, der immer am Planungstag stattfindet und den Schülerninnen und Schülern die Möglichkeit bietet, in einer sozialen Einrichtung zu helfen.
5. Klasse: Szenisches Spiel
6. Klasse: Projekt „Alte Kulturen“, Eine Welt-Projekt
7. Klasse: Wasserprojekt
8. Klasse: Suchtprävention, Betriebspraktikum, Englisches Theater
9. Klasse: Projektprüfungen, Vorhaben, Medienprojekt

Soziales Lernen
Wir haben einen hohen Anteil an gemeinsamen Unterricht in der Klasse, um feste Beziehungen zwischen Klasse und Lehrerinnen und Lehrern aufzubauen. Ebenso:
- Morgenkreis/Klassenorganisation
- Klassenrat
- Kooperative Arbeitsformen
- Klassenlehrerinnen- und Klassenlehrerstunde
- Schulsozialarbeit
- Interaktionspädagogik „Wir über uns“ (siehe unten)
- Mediatorinnen und Mediatoren „Kummerlöserinnen und Kummerlöser“
- Unsere Schulregeln

Wir über uns
Psychosoziales Lernen – Suchtprobleme von Jugendlichen, häufig überforderte Familien, eine weitgehend unzureichende Sexualerziehung, aggressives Verhalten in der Schule, Probleme im Umgang mit Alltagsbelastungen, nur hedonistisch orientierte Haltungen sind nur einige völlig verschiedenartige Faktoren, die deutlich machen, dass die Schule zur Sicherstellung einer hinreichenden psychosozialen Erziehung der Kinder und Jugendlichen beitragen und so mit eine neue Aufgabe wahrnehmen sollte. Personale und interpersonale Fähigkeiten müssen in der Schule angebahnt und entwickelt werden, die es den Jugendlichen ermöglichen, sich autonom zu entfalten. Einerseits soll also die „psychosoziale Kompetenz“ des Einzelnen verbessert, andererseits die Arbeitsfähigkeit und Entwicklung der Gruppe/Tischgruppen im Klassenzimmer gefördert werden.
Dabei geht es uns in der Arbeit u.a. um folgende psychosozialen Lernziele:
- Verbesserung der Wahrnehmungsfähigkeit
- Reifung durch Auseinandersetzung mit dem eigenen Empfinden und Erleben
- Vertiefung von Verantwortung für die eigene Person
- Anbahnung von Empathiefähigkeit
- Verbesserung der Selbstachtung und Aufbau von Toleranz für andere
- Entwicklung von Offenheit
- Förderung von Kooperationsfähigkeit
- Aufbau eigener Wertevorstellungen
- Hilfen zur Entwicklung von „Ich-Stärke“

Inklusion
Unserer Leitidee folgend, Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Kompetenzen gemeinsam lernen zu lassen, unterrichten wir in den Jahrgangsstufen 5-9 inklusiv. Das heißt, dass in zwei Lerngruppen Kinder unabhängig von ihren Lernvoraussetzungen gemeinsam unterrichtet werden. Die Förderschullehrkraft des Jahrgangs unterstützt und berät alle Lehrkräfte und arbeitet intensiv mit den Schülerinnen und Schülern, die besondere Unterstützung benötigen. Die Abschlüsse werden nach den geltenden Regelungen vergeben und beinhalten die Berechtigungen zu den jeweils angemessenen berufsorientierten Förderungen. Informationen zu Beratung und Förderung (BFZ) finden Sie in unserem Förderkonzept.

Begleitung
Begleitung der Entwicklung der Schülerinnen und Schüler
Begleitung der Entwicklung der Schülerinnen und Schüler
- Schullaufbahnberatung und Förderpläne von Jahrgang 5-10
- Selbsteinschätzungs- und Bewertungsbögen zum Arbeits- und Sozialverhalten zum Halbjahr und zum Schuljahresende
Fachleistungskurse
G-und E-Lerngruppen: (G = Grundanforderungen; E = Erweiterte Anforderungen)
Englisch ab Jahrgang 7
Mathematik ab Jahrgang 7
Deutsch ab Jahrgang 8
Spanisch und Französisch ab Jahrgang 9
Chemie und Physik ab Jahrgang 9
Alle E- und G-Kurse finden bei uns im Klassenverband statt – es gibt keine äußerliche Differenzierung.
Wahlpflichtkurse
Entscheidungsmöglichkeit zwischen Französisch/Spanisch oder Wahlpflichtkursen (Computer, Holzwerkstatt, Hauswirtschaft, Fahrradwerkstatt) ab dem Jahrgang 7. Die Wahlpflichtkurse sind benotet. Die Schülerinnen und Schüler bekommen zudem ein Zertifikat über die erworbenen Kompetenzen und die erbrachten Leistungen.
Fremdsprachen
Englisch ab Jahrgang 5 = Pflicht
Französisch oder Spanisch ab Jahrgang 7 = Wahlpflichtkurs
Fahrten
Jahrgang 5: Jahrgangsfahrt zum Reiterhof
Jahrgang 7: Sportfahrt
Jahrgang 9: Englandfahrt
Jahrgang 10: Berlinfahrt

Peer-Education Projekte
Die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter
An der IGS Kastellstraße sorgen unsere Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter, kurz „Schulsanis", für schnelle Hilfe im Schulalltag. Die Ausbildung erfolgt in Kooperation mit dem ASB Wiesbaden und findet für Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs im Wahlpflichtunterricht statt. Sie schließt mit einer Abschlussprüfung ab.
Die Ausbildung verbindet Spaß und Teamgeist mit der Ernsthaftigkeit des Rettungsdienstes. Das Zertifikat, das zur Führung der Bezeichnung Schulsanitäterin bzw. Schulsanitäter berechtigt, erhalten alle, die die Prüfung erfolgreich bestehen.
Wie der Schulsanitätsdienst entstand
Der Aufbau des Schulsanitätsdiensts war ein langer Weg. Über zwei Jahre suchte die Schule nach einem Partner für die Ausbildung, denn keiner der großen Verbände konnte zunächst auf die Gegebenheiten der IGS Kastellstraße eingehen. Parallel dazu ließen sich zwei Lehrerinnen selbst zu Ausbilderinnen qualifizieren. Ihr Ziel: den Schul- und Rettungssanitätsdienst fest im Stundenplan zu verankern und damit ein neues Lernfeld zu schaffen. Mit dem ASB Wiesbaden hat die Schule den passenden Partner gefunden, und die Zusammenarbeit ist seither ein Gewinn für alle Beteiligten.
Einsatz im echten Schulalltag
Die Schulsanis stellen sich Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften vor und sind ab dann die erste Anlaufstelle bei Notfällen. Dass ein Einsatz etwas anderes ist als ein Fallbeispiel in der Ausbildung, wissen sie aus Erfahrung. „Aufgeregt waren wir schon. Wir wollten ja keinen Fehler machen und standen ganz schön unter Druck“, beschreibt eine Schulsanitäterin ihren ersten großen Einsatz. Das Team reflektiert solche Situationen gemeinsam: Zwischen Übung und Realität liegen zwei verschiedene Paar Schuhe, und genau daran wachsen die Schulsanis.
Ein Gewinn für die ganze Schulgemeinschaft
Der Schulsanitätsdienst unterstützt die Lehrkräfte in ihrem komplexen Handlungsfeld einer ganztägig arbeitenden Schule. Schülerinnen und Schüler haben mehr Anlaufstellen, und die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter werden in ihrer Selbstständigkeit gefördert und gefordert. Das betont auch Frau Zimmer, eine der begleitenden Lehrkräfte. Es ist die beste Vorbereitung für den Ernst des Lebens, auch außerhalb der Schule.
Die Sportassistentinnen und Sportassistenten
Seit dem Schuljahr 2013/14 besteht die Kooperation zwischen der Sportjugend Hessen und der IGS Kastellstraße. Aus ihr sind unsere „SpoAssis“ hervorgegangen, die Sportassistentinnen und Sportassistenten der IGS Kastellstraße. Mit viel Spaß bei der Sache wollen sie allen Mitschülerinnen und Mitschülern die Freude an Bewegung und Sport vermitteln.
Bewegte Pause
Die SpoAssis organisieren bewegte Pausenspiele, sowohl auf dem Schulhof als auch in der Sporthalle. Die Lehrkräfte übernehmen dabei lediglich die Aufsicht. Wie wertvoll eine funktionierende bewegte Pause für alle ist, zeigt sich besonders in Phasen, in denen sie einmal ausfallen muss.
Sportliche Highlights im Schuljahr
Bei zentralen Schulveranstaltungen sind die SpoAssis nicht mehr wegzudenken:
- Duathlon der Jahrgänge 5/6 im Rahmen der Bundesjugendspiele
- Triathlon der Jahrgänge 9/10, bei dem sie als Streckenposten im Einsatz sind
- SportsFunDay der Jahrgänge 5/6, einer Spaßolympiade an den heißen Tagen kurz vor den Sommerferien, die sie organisieren und durchführen
Unsere Vision
Die Schule möchte die Sportassistentinnen und Sportassistenten über das ganze Schuljahr hinweg begleiten und weiter professionalisieren. Denkbar sind etwa der Einsatz als Energizer im Fachunterricht, wenn die Luft bei allen mal raus ist, oder zusätzliche Kenntnisse in Erster Hilfe. Ein Wunsch ist die feste Verankerung der Sportassistenz im Wahlpflichtunterricht mit zwei Stunden pro Woche.
Eine Kooperation auf Erfolgsspur
Was als Idee begann, ist heute ein fester Bestandteil des Schullebens, getragen von Schule, Verein und Sportbund Hessen. Möglich machen das ambitionierte Lehrkräfte sowie engagierte Schülerinnen und Schüler.
Bei Fragen steht die betreuende und leitende Lehrerin, Frau Zimmer, gerne zur Verfügung.

Die Kummerlöserinnen und Kummerlöser
Die Kummerlöserinnen und Kummerlöser sind bereits seit 1993 ein fester Bestandteil unseres Schullebens. Jeweils zwei Schülerinnen bzw. Schüler pro Klasse werden als Mediatoreninnen bzw. Mediatoren ausgebildet und bis zur 10. Klasse gecoacht.
Die Ziele der Arbeit sind:
- selbstständiger Umgang mit Konflikten
- langfristige Konfliktklärung
- erlernen von Mediationstechniken
- erlernen und pflegen sozialer Kompetenzen
- Konflikt- und Gewaltprävention
Jede Klasse hat einmal in der Woche Klassenrat. Dieser wird von den Schülerinnen und Schülern selbst geleitet und inhaltlich gestaltet. Sollten im Klassenrat Konflikte zweier Schülerinnen bzw. Schüler eingebracht werden, so werden diese von den Kummerlöserinnen und Kummerlöser (außerhalb der Klasse) geklärt. Ein Raum dafür steht immer zur Verfügung. Zudem werden natürlich auch Fälle geklärt, die nicht Gegenstand des Klassenrats sind.
Die Kummerlöserinnen und Kummerlöser werden einmal im Monat von Lehrerinnen- und Lehrer-Mediatoren fortgebildet. In der 5. und 6. Klassen finden für sie zusätzlich Tagesseminare (Grundausbildung) statt.
Neben den Unterrichtsstörungen erscheinen die Schülerinnen und Schüler auch wegen fachlicher und methodischer Überforderung, Konflikten mit Mitschülerninnen und Mitschülern oder Lehrerninnen und Lehrern, Provokationen, Lernbeeinträchtigungen, mangelndem Respekt oder sozialen Problemen innerhalb und außerhalb der Schule.